Pfadfinder sein

 

Pfadfinder zu sein bedeutet keineswegs Stöcker im Wald zu verkaufen oder für jeden noch so kleinen Erfolg direkt eine Brosche für seine Schärpe zu bekommen, jedenfalls für mich und die Mehrheit der Pfadfinderinnen und Pfadfinder nicht.

 

Pfadfinderei ist ein Gefühl, dass wir teilen und wodurch wir zu einer großen Familie werden, egal aus welchem Land wir kommen, welcher Religion wir angehören oder was uns sonst noch alles unterscheiden mag.

 

Wir haben ein Gespür für die Mitmenschen und eine Verbindung zur Natur, die meist nicht mit bloßen Worten definiert werden kann. Diese ist durchaus für jeden für sich anders und doch hat Jeder ein klares Grundgerüst, auf dem alles aufbaut.

 

Wir sind eine Gemeinschaft, jede Gruppe für sich und ebenso als Stamm - bei uns Stamm von ´von Acken`.

 

Die Pfadfinderlager, in denen wir unsere Erfahrungen machen, prägen uns und wir knüpfen viele neue Freundschaften. Jeder lernt sich selbst kennen, meist auf spielerische Weise, damit es auch für die Jüngsten unter uns – die Wölflinge – nicht wie eine Schulsitzung ist, sondern ein einzigartiges Erlebnis, das mit schönen Erinnerungen verknüpft wird. Seine Stärken und Schwächen lernen wir kennen und wie diese in der Gemeinschaft einzubringen sind, sodass man andere unterstützen und immer noch über sich selbst hinauswachsen kann.

 

Wir singen, spielen und vor allem lachen zusammen. Unser Geist ist in völligem Einklang, wenn wir uns in Gespräche vertiefen und wir gar nicht merken, wie die Zeit vergeht, bis der Sternenhimmel sich plötzlich über unseren Köpfen erstreckt und wir so schon des Öfteren die ein oder andere Sternschnuppe sehen konnten.

 

Ein Pfadfinder zu sein ist ein kleines Abenteuer, das man durchlebt und das sich und seinen Alltag fürs Leben prägen kann. Erinnerungen werden geschaffen, zu denen man noch jahrelang zurückdenken möchte und genau an diesen Empfindungen möchte ich euch mit diesem Text teilhaben lassen.

 

Seid ihr Pfadfinder stimmt ihr mir bestimmt bei vielen Aspekten zu und auch wenn ihr nicht Pfadfinder seid, so habt ihr bestimmt schon von welchen gehört und konntet so einen kleinen Eindruck gewinnen.

 

Überhaupt ist den meisten Menschen zumindest einmal in ihrem Leben das Thema Pfadfinderei untergekommen und so finde ich es gut einmal einen Einblick aus der Sicht einer Pfadfinderin zu erhalten - mir.

 

 

Ich für meinen Teil bin Pfadfinderin durch und durch, schon über die Hälfte meines Lebens und ich kann jedem nur wünschen genauso viel Freude aus dieser Gemeinschaft und der Lebenseinstellung zu ziehen wie ich :)

 

 

Gut Pfad

Eure Caja

 


Der VCP

Der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder ist ein Zusammenschluss von evangelischen Mädchen und Jungen. Er ist offen für konfessionell anders- bzw. nicht gebundene Jugendliche. Erwachsenen bietet er selbständige Arbeitsfelder.

Über 47.000 Kinder und Jugendliche gehören unseren Gruppen an, über 3.000 junge Menschen und Erwachsene engagieren sich als ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Erlebnis und Verantwortung

Wir wollen unsere Arbeit so gestalten, dass das Evangelium von Jesus Christus erlebbar wird. Wir vermitteln Werte, die Befähigungen zu Verhaltensweisen wie Einfühlungsvermögen und Rücksichtnahme, Solidarität und Toleranz beinhalten. Erziehung zu Frieden, Gerechtigkeit und Wahrung der Schöpfung sind Grundlagen unserer Arbeit.

Eigene Wege finden

Pfadfinden fordert junge Menschen auf, sich über sich selbst, ihre Lebenswelt und ihre Zukunft Gedanken zu machen. Pfadfinden als Methode vermittelt Erkenntnisse und gibt Freiraum für eigenes Lernen und eigene Erfahrungen.

Spaß am Abenteuer

Wir sind Pfadfinderinnen und Pfadfinder, weil wir viel erleben wollen: Fahrten, Lager, Gruppenunternehmungen, Begegnungen im In- und Ausland, Spiele, Basteln, Singen, Diskussionsrunden und Aktionen.

Demokratie erleben

Demokratisches Handeln bedeutet für uns, etwas gemeinsam zu entwickeln - von der Idee bis zur Umsetzung - statt fertige Entscheidungen zu übernehmen. Wir wollen Neues entdecken, Zusammenhänge beobachten und begreifen. In der kleinen Gruppe lernen Mädchen und Jungen, Verantwortung zu übernehmen.


Wir in Nortorf

In unserem Pfadiheim in Nortorf  treffen sich zur Zeit regelmäßig 40 - 70 Wölflinge und Pfadfinder zu ihren wöchentlichen Gruppenstunden.

Der Stamm "von Acken" wurde nach dem ersten Pastor Nortorfs benannt und besteht nun seit über 60 Jahre.

Unsere Stammesleitung: Emelie, Malte, Ria, Kjeld leitet zusammen mit den Gruppenleiter/innen den Stamm